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Studio 3 Minuten Lesezeit

Warum Jessa Studio entstanden ist

Jessa Studio - Kompaktlogo

Jessa Studio ist nicht aus einem Geschäftsplan entstanden. Es gab keine Marktanalyse, keinen festen Veröffentlichungsplan und auch nicht den Vorsatz, daraus möglichst schnell etwas Großes zu machen.

Der Ausgangspunkt war wesentlich einfacher: Ich wollte endlich einen eigenen Ort für meine Projekte haben.

An Ideen hat es mir nie gemangelt. Über die Jahre sind allerlei Konzepte, Prototypen und angefangene Anwendungen entstanden. Spiele, kleine Werkzeuge, Experimente und Dinge, die sich nicht immer eindeutig einer Kategorie zuordnen ließen. Vieles davon funktionierte grundsätzlich. Nur abgeschlossen und veröffentlicht wurde davon bislang wenig.

Das lag nicht daran, dass mir die Projekte nichts bedeuteten. Häufig fehlte schlicht der verbindliche Rahmen. Eine neue Idee ist schnell begonnen. Sie tatsächlich bis zu einem Punkt zu führen, an dem man sie anderen zeigen kann, verlangt eine andere Art von Ausdauer.

Jessa Studio soll mir diesen Rahmen geben.

Die Website war deshalb nicht nur eine Präsentationsfläche, sondern bereits das erste Projekt dieses Vorhabens. Sie musste geplant, gestaltet, programmiert und schließlich veröffentlicht werden. Damit existiert nun ein Ort, an dem neue Dinge nicht nur entstehen, sondern auch bleiben können.

Ein eigener, abgegrenzter Raum

Mir war von Anfang an wichtig, Jessa Studio von meinem beruflichen Alltag zu trennen. Nicht jeder Teil des eigenen Lebens muss öffentlich miteinander verbunden sein. Meine privaten Projekte sollen weder von meiner Arbeitsstelle noch von Erwartungen geprägt werden, die aus einem anderen Umfeld stammen.

Diese Trennung bedeutet für mich keine Geheimniskrämerei. Sie schafft Freiheit.

Unter Jessa Studio kann ich Dinge entwickeln, ohne sie zuerst in einen Lebenslauf, eine berufliche Rolle oder eine passende Schublade einordnen zu müssen. Ich kann selbst entscheiden, was ich zeige, wie viel ich darüber erzähle und wann etwas als fertig gilt.

Auch der Name ist persönlich gewählt. „Jessa“ steht für einen Teil von mir, dem ich künftig mehr Raum geben möchte. Der Zusatz „Studio“ hält dagegen bewusst offen, was hier entstehen kann.

Ein Studio kann Atelier, Werkstatt und Experimentierraum zugleich sein. Genau das entspricht meiner Arbeitsweise besser als eine Bezeichnung, die sich ausschließlich auf Spiele, Software oder eine bestimmte Plattform festlegt.

Vielleicht entsteht hier ein kleines Spiel. Vielleicht eine Anwendung, eine Smartphone-App oder ein Werkzeug, das zunächst nur für einen bestimmten Zweck gedacht war. Möglicherweise bleibt manches ein Versuch. Ich möchte das im Voraus nicht begrenzen.

Kein künstliches Firmenbild

Jessa Studio soll nicht den Eindruck eines größeren Unternehmens erwecken. Hinter der Seite steht keine Agentur und kein Team mit einem ausgearbeiteten Veröffentlichungsplan. Es gibt nur mich, meine Projekte und die Zeit, die ich ihnen geben kann.

Daraus folgt auch, was Jessa Studio nicht werden soll.

Ich möchte keinen äußeren Takt, der vorgibt, wann ein neuer Beitrag oder ein neues Projekt erscheinen muss. Ich möchte nicht regelmäßig etwas veröffentlichen, nur damit die Seite aktiv wirkt. Ebenso wenig möchte ich aus jeder Idee ein Produkt machen oder jedes Experiment nach seinem möglichen Erfolg beurteilen.

Es wird hier vermutlich Zeiten geben, in denen viel geschieht, und andere, in denen kaum etwas sichtbar ist. Das ist kein Fehler im Konzept, sondern ein Teil davon.

Ich arbeite eigenständig, in meinem eigenen Tempo und ohne den Anspruch, dass jedes Projekt größer sein muss als das vorherige.

Ein Platz für fertige und unfertige Ideen

Natürlich möchte ich einige meiner Projekte veröffentlichen. Es wäre schön, wenn sie benutzt, gespielt oder vielleicht auch nur von jemandem entdeckt werden. Besucherzahlen sind dafür jedoch nicht der eigentliche Maßstab.

Ob eine Seite von wenigen Menschen gelesen wird oder eine größere Reichweite findet, liegt ohnehin nur begrenzt in der eigenen Hand. Für mich ist wichtiger, dass dieser Ort existiert und dass ich selbst bestimmen kann, was dort erscheint.

Jessa Studio gibt meinen Ideen einen festen Rahmen außerhalb meiner lokalen Projektordner. Hier kann ich Fortschritte dokumentieren, Entscheidungen festhalten und abgeschlossene Arbeiten veröffentlichen.

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